Wo soll ich anfangen?
 

Am besten mittendrin.








Oder vielleicht da, wo sich die Dinge verbinden.


Fast 30 Jahre Führungserfahrung, davon 24 Jahre als CFO. In dieser Zeit habe ich Unternehmen mit aufgebaut und zusammengeführt, Strategien entwickelt, eine Tochtergesellschaft gegründet, Fusionen begleitet, Finanzierungen verhandelt und Verantwortung für Finanzen, Controlling, Personal, Recht und Organisation übernommen.

Gleichzeitig gab es da längst eine zweite Welt. Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich als Coach und Mentaltrainerin, gebe Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung und begleite Menschen bei dem, was sie verändern, verstehen oder für sich neu entscheiden wollen.

Und seit 26 Jahren unterrichte ich in Meisterkursen. Dort begleite ich junge Handwerker auf dem Weg von ihrer fachlichen Kompetenz in unternehmerische Verantwortung und Führung.

Diese Welten liefen bei mir nie hübsch nacheinander. Sie liefen gleichzeitig.

 

 

 

Lange hätte man daraus zwei Lebensläufe machen können.
Heute sehe ich vor allem die Verbindung.

Als Führungskraft, im Coaching oder im Seminar hat mich immer interessiert, was in einem Menschen geschieht. Wie er denkt, entscheidet und handelt. Was ihn sicher macht oder ins Wanken bringt. Warum er an etwas festhält, obwohl er längst weiß, dass es ihm nicht guttut. Und was sich verändert, wenn er sich selbst und seine Möglichkeiten anders wahrnimmt.

Auch in der Unternehmenswelt habe ich Entscheidungen nie losgelöst von den Menschen betrachtet, die sie treffen, umsetzen oder mit ihren Folgen leben.

Steht ein einzelner Mensch vor einer Entscheidung oder ein Unternehmen vor einer Veränderung, geht es immer auch darum, Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Wirklichkeiten ernst zu nehmen und herauszufinden, wo Einfluss möglich ist.

Da schaue ich dann genauer hin.

Was ist da eigentlich passiert?

Das wollte ich dann doch genauer wissen.

Meine Neugier auf Coaching begann lange bevor ich selbst Coach war.

In Personalgesprächen erlebte ich immer wieder etwas, das mich faszinierte. Menschen kamen mit einem Problem, einem Konflikt oder einer festgefahrenen Situation zu mir. Wir redeten – und im Laufe des Gesprächs veränderte sich etwas.

Da entstanden Ideen, die vorher nicht da gewesen waren. Lösungen wurden möglich, nach denen an anderer Stelle seit Monaten gesucht worden war. Erleichterung war spürbar. Oder ein Mensch verstand auf einmal etwas, das er vorher ganz anders gesehen hatte.

Ich wusste damals nicht, was in diesen Gesprächen eigentlich geschah. Ich wusste nur: 

Da passiert etwas. Und ich wollte verstehen, was.

Also ließ ich mich zum Systemischen Coach ausbilden und gründete 2004 CoachingArt. Dabei blieb es nicht. Es folgten die Ausbildung zur Mentaltrainerin, verschiedene Ausbildungen in Aufstellungsarbeit, darunter Struktur- und Organisationsaufstellungen, später CQM und Energiearbeit.

Mit jeder Ausbildung kamen neue Möglichkeiten dazu. Und irgendwann begann ich, sie nicht mehr sauber voneinander zu trennen.

Wenn ich beispielsweise in einer Aufstellung spürte: Da ist noch etwas, obwohl der Klient selbst an diesem Punkt nicht weiterkam, wollte ich wissen, was dahinterliegt. Dann arbeitete ich mit hypnotischen Sprachmustern, holte ihn aus dem Denken stärker ins Wahrnehmen oder ließ ihn über den Körper erspüren, was sich dort zeigte.

Wie sich daraus meine heutige Arbeitsweise entwickelt hat, kann ich gar nicht an einem bestimmten Zeitpunkt festmachen. Ich habe immer wieder gespürt:

War das schon alles – oder geht da noch mehr?

Wenn ich wahrnahm, dass da noch etwas war, habe ich das angesprochen. Und wenn mein Gegenüber weitergehen wollte, konnten wir gemeinsam ausloten, wie weit es in diesem Moment gehen konnte.

Ich konnte Menschen an Grenzen begleiten, weil ich wusste, wie ich sie dort auffange und weil ich zugleich die Verantwortung dafür übernommen habe, wie sie aus einem intensiven Prozess wieder herauskommen. Niemand ging nach einem solchen Termin nach Hause, bevor er wieder klar bei sich und stabil war.

 

 

Da gab es diese Momente.

In einem Seminar arbeiteten wir mit dem inneren Antreiber einer Teilnehmerin. Im Test hatte dieser Antreiber einen Wert von 47 Punkten. Wir holten ihn in den Raum. Sein Platz war in der Hocke auf einem Tisch.

Die Teilnehmerin stellte sich auf diese Position und begann von dort aus zu sprechen.

Dann schrie und weinte sie. Eine solche Gefühlsregung, erzählte sie später, habe sie seit ihrer Kindheit nicht mehr erlebt. Sie hatte zu dieser Zeit Bluthochdruck. Danach berichtete sie mir, dass dieser verschwunden sei.

Später schrieb sie mir einen Satz, den ich bis heute nicht vergessen habe:

„Elke, du hast mir das Leben gerettet.“

 

 

Und dann war da noch …

Eine Ernährungsberaterin erzählte mir, sie habe seit fünf Jahren Herpes. Sie nahm in einer meiner Gruppen an einer Glaubenspolaritätsaufstellung teil und rief mich noch auf dem Heimweg an: Der Herpes sei weg.

Ein anderer Mensch kam zu mir und berichtete, er sei „austherapiert“. Nach drei Sitzungen konnte er wieder arbeiten.

Und eine Gründerin steckte seit Monaten fest und erreichte den Umsatz nicht, den sie sich für ihr Unternehmen vorgenommen hatte. In unserer Arbeit visualisierten wir unter anderem den Kontoauszug, den sie gern vor sich sehen wollte. Zwei Monate später hatte sie den angestrebten Umsatz erreicht.

Mehr als einmal hörte ich danach das Wort „Magie“.

Das kann man so nennen. Mich interessierte etwas anderes:

Was war da geschehen? Was hatte diesen Unterschied gemacht? Und warum war gerade in diesem Moment etwas möglich, das vorher nicht möglich gewesen war?

Und damit sind wir noch nicht ganz durch.

Was ich bekommen habe, möchte ich weitergeben.

Ich hatte in meinem Leben viele Möglichkeiten zu lernen. Von Menschen, von Ausbildungen, aus fast 30 Jahren Führung, aus mehr als 20 Jahren Coaching und aus unzähligen Gesprächen und Begegnungen. Auch Erfahrungen, auf die ich gut hätte verzichten können, haben mir etwas beigebracht.

Für all das Wissen, das daraus entstanden ist, bin ich dankbar.

Über die Jahre hat sich vieles miteinander verbunden. Erfahrungen, Beobachtungen, unterschiedliche Ansätze und Erkenntnisse aus der Arbeit mit Menschen. Daraus sind Synthesen entstanden, die so in keinem einzelnen Lehrbuch und in keiner einzelnen Ausbildung stehen.

Auch Coaches, Trainer und andere Menschen, die selbst begleiten, kommen zu mir – ins Coaching und in meine Seminare. Mehr als einmal habe ich von ihnen gehört:

„So wie du möchte ich auch arbeiten können.“

Irgendwann war für mich klar: Was ich mir über all diese Jahre erarbeitet habe, soll nicht nur bei mir bleiben.

In meinen Ausbildungen kann ich es weitergeben – an Menschen, die damit wiederum ihre eigenen Klienten und Teilnehmer begleiten. Und auch Coaches und Trainer, die längst selbst mit Menschen arbeiten, finden bei mir einen Ort, an dem sie ihre eigene Arbeit weiterentwickeln können.

Was ich in fast 30 Jahren Führung gelernt und entwickelt habe, bekommt heute ebenfalls einen neuen Platz: in der Begleitung von Führungskräften. Gerade die Verbindungen, die über Jahre aus Führungspraxis, systemischem Denken, Coaching und Beobachtung entstanden sind, möchte ich ihnen zur Verfügung stellen.

Und deshalb schreibe ich Bücher.

Denn auch auf diesem Weg kann etwas weitergehen: Ein Gedanke erreicht einen Menschen, den ich nie persönlich kennenlernen werde. Und dieser Mensch macht daraus möglicherweise wieder etwas Eigenes.

Ich durfte lernen. 

Ich durfte beobachten. 

Ich durfte daraus Eigenes entwickeln. 

Heute möchte ich etwas davon weitergeben.

Elke Margarete Flettner – Coach, Ausbilderin und Führungsexpertin

Und heute kommt all das hier zusammen.

Mich interessiert, was ein Mensch verändern kann – für sich selbst, für einen anderen Menschen und dort, wo er Verantwortung trägt, für viele.

Ich könnte diese drei Bereiche sauber voneinander trennen. In meiner Arbeit tun sie das längst nicht mehr. Was ich im Coaching beobachte, fließt in meine Ausbildungen und meinen Blick auf Führung ein. Meine Führungserfahrung verändert wiederum, wie ich auf Menschen und Systeme schaue.

Die drei Bereiche entwickeln sich miteinander weiter.

Coaching & Kuristik

erkennen · verstehen · verändern

Ich habe in all denJahren erlebt, wie viel sich verändern kann, wenn ein Mensch erkennt, was ihn bisher bestimmt hat, und wieder mehr Wahlmöglichkeiten gewinnt.

Hier bin ich nah an dem, was Menschen tatsächlich tun, wenn etwas schwierig wird – und an dem, was ihnen hilft, etwas zu verändern. Was ich dabei beobachte, nehme ich mit. In meine Ausbildungen, in meine Arbeit mit Führung und wieder zurück ins nächste Coaching.

Denn am Ende geht es mir darum, dass Menschen sich selbst und ihre Reaktionen besser verstehen und dadurch mehr Freiheit gewinnen, anders zu handeln.

Ausbildungen

weitergeben · befähigen · vervielfältigen

In meinen Ausbildungen kommt zusammen, was ich aus unterschiedlichen Ansätzen und aus der Arbeit mit Menschen gelernt habe. Die Methode folgt dabei dem Menschen. Teilnehmer lernen deshalb nicht, ein festes Vorgehen anzuwenden, sondern wahrzunehmen, was der Mensch vor ihnen braucht, und aus unterschiedlichen Möglichkeiten passend zu wählen.

So können sie Menschen auf ihre eigene Art professionell begleiten – und das, was ich selbst nur mit wenigen tun könnte, erreicht durch sie viele weitere.

Systemische Führung

ausrichten · gestalten · wirken

Hier treffen zwei Welten aufeinander, die bei mir ohnehin nie getrennt waren: der Mensch und die Unternehmensrealität. Ich kenne Führung aus fast 30 Jahren eigener Verantwortung. Heute schaue ich mit allem darauf, was ich zusätzlich über Menschen, Systeme und Veränderung gelernt habe. Und sehe dadurch Dinge, die ich aus nur einer dieser Perspektiven nicht sehen würde.

Ich habe selbst erlebt, was Führung bei Menschen auslösen kann – im Guten wie im Schlechten. Und eine Führungskraft erreicht mit ihrer Art zu führen weit mehr als sich selbst. 

Genau darin liegt für mich die Chance: Wenn sie sich selbst, ihre Wirkung und das System besser versteht, kann sich etwas für viele Menschen verändern.

Und wenn ich gerade nicht arbeite?

Dann gibt es da noch ein paar andere Seiten von mir.

Elke Margarete Flettner - Weite fühlen

Ich singe im Chor, spiele Querflöte und nehme inzwischen Klavierunterricht. Die Querflöte begleitet mich schon ziemlich lange – wie lange, sieht man auf den Fotos vermutlich besser, als ich es hier erzählen könnte.

Die Querflöte und ich. Wir kennen uns schon etwas länger.

Elke Flettner außerhalb von Coaching und Ausbildung

Ich bin gern draußen. Ganz in der Nähe habe ich im Wald eine kleine Kraftquelle: einen Wasserlauf mit einer Mulde, eingefasst von Farnen und Pflanzen. Wenn ich dort sitze, höre ich das Wasser links und rechts von mir gluckern.

 

Und dann gibt es das Gegenstück dazu: unseren Berg. Von dort reicht der Blick kilometerweit Richtung Spessart und Wetterau. Diese Weite liebe ich.

Überhaupt liebe ich Weite. Und das Meer.
Wind, Sonne, Wasser – aufatmen, Kraft tanken. Mein Mann und ich reisen gern zusammen. Und wenn wir gerade nicht unterwegs sind, ist ein gemeinsamer Tag im Thermalbad auch keine schlechte Idee.

Elke Margarete Flettner - Kraft tanken

Ich schreibe, gestalte gern und liebe Farben und Formen. Und zu mir gehört eine spirituelle Seite. 

Ich nehme Dinge wahr, die sich nicht immer sofort erklären lassen, und arbeite auch mit Energie. 

Das steht für mich ganz selbstverständlich neben systemischem Denken, unternehmerischer Erfahrung und einem ziemlich ausgeprägten Faible für Zahlen.

 

Ja. Ich kann mich tatsächlich auch über eine richtig gute Excel-Tabelle freuen.

Den Frühling mag ich besonders. Wenn die Sonne wieder wärmer wird, alles anfängt zu wachsen und das Leben sich wieder mehr nach draußen verlagert.

 

Bewegung gehört für mich ebenfalls dazu. Wobei die Motivation durchaus unterschiedlich ausfallen kann: Ich laufe auch schon mal in den Nachbarort zur Eisdiele.

Elke Margarete Flettner - beim genießen

Und wo möchtest du anfangen?

Du weißt jetzt ziemlich viel über mich.
Wenn du herausfinden möchtest, ob und wie wir miteinander arbeiten können, können wir genau dort anfangen, wo du gerade stehst.

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